Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Jedes Jahr freuen wir uns besonders auf eine Übung. Und das ist die Räumübung im Kindergarten Pöstlingberg. Es ist jedes Mal ein herzerfrischendes Erlebnis die kleinen Helden von morgen für die Feuerwehr zu begeistern.

Nach unserer Ankunft beim Kindergarten wurden die Alarmierungshupen betätigt und die Gruppen verließen geordnet den Kindergarten und versammelten sich beim Sammelplatz. Danach verbrachten wir den Vormittag mit den Kindern im Kindergarten. Dort konnten alle Kinder die Kübelspritze, das Hohlstrahlrohr und die HD- Spritzen probieren. Bei diesen heißen Temperaturen war natürlich die nasse Abkühlung sehr willkommen.

Vielen Dank an den KiGa Pöstlingberg für die herzliche Aufnahme. Wir freuen uns schon sehr auf einen schönen Tag mit euch im nächsten Jahr.

„Brand Wohnhaus“, so hieß die Übungsalarmierung der Feuerwehren Koglerau und Pöstlingberg am 19.06.19.

Am Einsatzort angekommen konnte folgende Lage festgestellt werden: 2 Kinder am Balkon, 2 Kinder am Dachboden und 3 vermisste Personen im 2-stöckigen Wohnhaus. Beide Geschoße waren stark verraucht. Der Brandherd konnte im 1 Stock festgestellt werden.

Sofort wurde mit der Rettung der Kinder über eine Leiter begonnen, die Löschwasserversorgung sichergestellt und der Innenangriff vorbereitet. Nachdem die Wasserversorgung vom Hydranten und vom Tanklöschfahrzeug Pöstlingberg sichergestellt war, konnte ein Atemschutztrupp im 1. Stock und der 2. Atemschutztrupp im Erdgeschoß mit dem Innenangriff und der Personensuche beginnen. Nach kurzer Zeit wurden alle 3 vermissten Personen gefunden. Des Weiteren wurden noch 4 Gasflaschen geborgen und gekühlt.

Nach zirka einer Stunde konnten wir die Übung beenden und in der Nachbesprechung den Übungsverlauf diskutieren. Vielen Dank an die FF Pöstlingberg für ihre Teilnahme an der Übung!

 

Bei der Monatsübung im Mai durften wir gemeinsam mit der FF Gramastetten ein altes, leerstehendes Wohnhaus als Einsatzobjekt in Anspruch nehmen. Übungsannahme war ein Brand im OG des Gebäudes. Es wurden drei Personen als vermisst gemeldet. Sofort begannen die Atemschutztrupps der Feuerwehren mit der Personenrettung. In dem stark verrauchten Gebäudekomplex wurde sukzessive vom Obergeschoß bis in den Keller nach den Verunfallten gesucht. Währenddessen wurde die Wasserversorgung von einem nah gelegenen Hydranten aufgebaut und mit dem Löschangriff begonnen. Die vermissten Personen konnten nach kurzer Zeit an den Feuerwehrmedizinischen Dienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. Nach dem Übungsende wurden in der Nachbesprechung Eindrücke gesammelt und Vorgehensweisen diskutiert.

Vielen Dank an die Hausbesitzer, dass sie uns die Möglichkeit geboten haben, in ihrem Haus eine interessante und praxisnahe Übung abhalten zu können. Wir freuen uns immer, wenn uns Übungsobjekte zur Verfügung gestellt werden und wir die verschiedensten Einsatzszenarien trainieren können.

Ein Dankeschön auch an die Kameraden der FF Gramastetten für ihre Übungsteilnahme.

Am Samstag 27.4.19 wurden um 13 Uhr die Feuerwehren Gramastetten, Lassersdorf, Berndorf und Koglerau gemeinsam mit dem Roten Kreuz zur Pflichtbereichsübung alarmiert. Die Übungsannahme war ein Brandeinsatz auf der Burgruine Lichtenhag. Dieses exponierte Areal stellte uns vor großen Herausforderungen. Die schmale und steile Zufahrt, die beengten Platzverhältnissen vor der Ruine und die großen Höhenunterschiede brachten die Technik und auch die Einsatzkräfte fast an ihre Grenzen. Bereits nach 15 Minuten traf das erste wasserführende Fahrzeug der FF Gramastetten bei der Ruine ein und begann sofort mit der Menschenrettung und dem Löschangriff. 8 Menschen galten als vermisst. Die nachkommenden Feuerwehren bauten sofort von der Rodl zur Ruine eine Zubringerleitung auf. Keine leichte Aufgabe, musste doch das Wasser über eine weite Strecke und viele Höhenmeter transportiert werden. Die Atemschutztrupps durchsuchten die Ruine nach den vermissten Personen. Diese konnten auch rasch aufgefunden werden. Allerdings erwies sich die Bergung über die engen und steilen Treppen als kräftezehrend und schwierig. Die Kameraden mussten mit ihrer schweren Ausrüstung zum Teil mehrmals die über 140 Stufen bis zum Turm erklimmen, um die Verunfallten zu bergen. In der Garage des Wohnhauses versorgten das Rote Kreuz und der Feuerwehrmedizinische Dienst die Verletzten und organisierten von dort den Abtransport. Nach ca. 90 Minuten wurde die Übung beendet. In der abschließenden Nachbesprechung wurden neue Erkenntnisse diskutiert und Strategien für den Ernstfall besprochen.

Vielen Dank an die FF Gramastetten für diese interessante und herausfordernde Übung. Ein großes Dankeschön auch an Familie Kogler, welche uns die Übung auf der Burgruine ermöglicht hat.

https://burg-lichtenhag.at/

Bei der Monatsübung im März stand „Der Brandeinsatz“ im Mittelpunkt. Die Atemschutzgeräteträger mussten zur Personensuche mit einem C-Rohr in das 1. Obergeschoß vordringen. Dabei wurde speziell das richtige Vorgehen bei der Türöffnung und das systematische Dursuchen von Räumen mit der Wärmebildkamera geübt. In den Räumen waren verschiedene Gegenstände versteckt. Diese mussten sich die Atemschutzträger merken und anschließend aufzählen.

Von der restlichen Mannschaft wurde einsatzmäßig eine Löschleitung von einer Saugstelle aufgebaut und ein Innenangriff mittels Hohlstrahlrohr vorbereitet. Hier wurden speziell 2 Punkte betrachtet:

  1. Aufbau der Saugstelle mittels Tragkraftspritze. Hier wurde speziell auf die Leinen für die Saugleitung sowie diverse Gerätschaften die an eine Saugstelle gehören geachtet.
  2. Das richtige Setzen des Verteilers und die Vorbereitung für den Innenangriff, sowie die Platzierung der Reserveschläuche.

Bei der Abschlussbesprechung konnten die beiden Übungsverantwortlichen ein sehr positives Feedback über den Verlauf der Übung geben.

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