Freiwillige Feuerwehr

Koglerau


Bei der Monatsübung im November trafen sich die Kameraden zum Thema „Der technische Einsatz“.
Gleich zu Beginn wurde die Mannschaft in 2 Gruppen geteilt. Jede Gruppe bekam hintereinander drei Aufgabe gestellt. Dieses Mal aber etwas andere Aufgabenstellungen als gewohnt:

  1. Am Fenster im 1 Stock liegt ein Ball. Dieser muss auf den Vorplatz durch ein Hindernis in einen Kübel gebracht werden. Der Ball darf nur durch einen Stoß gestartet werden.
  2. Bringe die Kübelspritze aus dem Fass ohne in den Kreis zu steigen.
  3. Lege die Bank mit den 2 Wassergläsern sicher zusammen. Es darf dabei die Bank nicht berührt, verrückt und direkt gehoben werden.

Für alle 3 Stationen durften nur Geräte aus dem Fahrzeug verwendet werden und es musste auf die Sicherheit und die richtige Anwendung der Geräte geachtet werden.
Nach einer Stunde hatten beide Teams alle 3 Aufgaben erfolgreich bewältigt.
Das Ziel der Übung: Fast kein technischer Einsatz ist wie der andere. Daher muss das Vorgehen im Vorfeld gut überlegt sein und der Zusammenhalt der Mannschaft und die Ideen jedes Einzelnen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Vielen Dank den Gruppenkommandanten für diese interessante, etwas andere Übung.

Am 12.10.2018 traten die Atemschutzträger zum jährlichen, verpflichtenden Leistungstest an. Gemeinsam mit der FF Lassersdorf und der FF Gramastetten konnten wir den Leistungstest im FF Haus Gramastetten absolvieren. 12 Mann der FF Koglerau stellten sich dem Test und stehen damit das nächste Jahr für den Atemschutzeinsatz bereit. Ein Dank gilt der FF Gramastetten für die Durchführung und der Besatzung des Atemschutzfahrzeuges der FF Ottensheim.


Die Monatsübung im Oktober wurde als Nachtübung ausgetragen. Nach kurzer Einführung und Festlegung des Einsatzleiters begann die Übung mit den Einsatzstichworten „ Brand Gartenhütte nach Kindergrillparty“. Bei der Lageerkundung des Brandobjektes wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass Kinder verletzt davongelaufen sind. Umgehend wurde die Mannschaft des MTF mit der Personensuche mittels Wärmebildkamera beauftragt. Währenddessen baute die Mannschaft des KLFA eine Löschleitung vom nahe gelegenen Löschwasserbehälter auf und begann unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung. Nach kurzer Zeit konnte „Brand aus“ gegeben werden. Schwieriger gestaltete sich die Personensuche, musste doch ein Maisfeld und ein Waldstück durchsucht werden. Nach einiger Zeit wurden die 4 verletzten Kinder gefunden und erstversorgt. Nach 1,5 Stunden war die Übung für die 22 beteiligten Mitglieder beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.


Bei der Monatsübung im August wurden verschiedenste Löschwasserentnahmestellen besichtigt und getestet. Gerade bei der aktuell vorherrschenden Trockenheit ist es wichtig genug Löschwasser zur Verfügung zu haben. Aus diesem Grund wurden bei der Übung einige offene Löschwasserentnahmestellen (Teiche, …) angefahren und ihr Zustand bzw. Füllstand kontrolliert. Eine zweite Gruppe kümmerte sich um die Hydranten. Dabei wurde die maximale Literleistung ermittelt und die Funktion getestet. Diese Prüfung ist periodisch erforderlich um sicherzustellen, dass im Ernstfall genug Löschwasser zur Verfügung steht.


Wir wurden am 6.4.2018 um 19:00 Uhr durch die Feuerwehr Lassersdorf zu der Übung „Brand landwirtschaftliches Objekt: Mostbauer/Gasthof Etzlberger" alarmiert. Neben uns wurden noch die Feuerwehren Gramastetten, Rottenegg, Eschlberg, Neusserling und Herzogsdorf mitalarmiert. Wir rückten mit 2 Fahrzeugen und 14 Mann zur Übung aus. Dort angekommen, stellte sich folgendes Szenario: Ein Teil des Bauernhofes geriet in Brand. Es wurde der Tank Lassersdorf aus einem nahegelegenen Brunnen gespeist, sowie eine Zubringerleitung mithilfe von 4 TS zur Speisung des Tank Gramastetten aus der ca. 800 m entfernten Rodl gelegt. Die Feuerwehr Koglerau bekam den Auftrag einen Atemschutztrupp zu stellen und noch vermisste Personen, sowie etwaige Gefahrenstoffe (Benzinkanister, Gasflaschen ...) aus dem verrauchten Brandobjekt zu retten/zu bergen. Der Rest der Mannschaft legte eine Zubringerleitung vom Tank Gramastetten zur Rückseite des Gebäudes, um das Feuer an seiner weiteren Ausbreitung zu hindern und das restliche Gebäude von dieser Seite zu schützen.

Nachdem die Wasserversorgung bis an ihre Grenze ausgereizt wurde und die Atemschutztruppe alle Personen und Gegenstände gefunden hatten, erfolgten das Übungsende und die Aufräumarbeiten. Nach einer Übungsnachbesprechung, dem Einrücken ins FF Haus und die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war ca. um 22:00 die Pflichtbereichsübung für uns gänzlich beendet.

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