Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Bei der Monatsübung im Mai durften wir gemeinsam mit der FF Gramastetten ein altes, leerstehendes Wohnhaus als Einsatzobjekt in Anspruch nehmen. Übungsannahme war ein Brand im OG des Gebäudes. Es wurden drei Personen als vermisst gemeldet. Sofort begannen die Atemschutztrupps der Feuerwehren mit der Personenrettung. In dem stark verrauchten Gebäudekomplex wurde sukzessive vom Obergeschoß bis in den Keller nach den Verunfallten gesucht. Währenddessen wurde die Wasserversorgung von einem nah gelegenen Hydranten aufgebaut und mit dem Löschangriff begonnen. Die vermissten Personen konnten nach kurzer Zeit an den Feuerwehrmedizinischen Dienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. Nach dem Übungsende wurden in der Nachbesprechung Eindrücke gesammelt und Vorgehensweisen diskutiert.

Vielen Dank an die Hausbesitzer, dass sie uns die Möglichkeit geboten haben, in ihrem Haus eine interessante und praxisnahe Übung abhalten zu können. Wir freuen uns immer, wenn uns Übungsobjekte zur Verfügung gestellt werden und wir die verschiedensten Einsatzszenarien trainieren können.

Ein Dankeschön auch an die Kameraden der FF Gramastetten für ihre Übungsteilnahme.

Am Samstag 27.4.19 wurden um 13 Uhr die Feuerwehren Gramastetten, Lassersdorf, Berndorf und Koglerau gemeinsam mit dem Roten Kreuz zur Pflichtbereichsübung alarmiert. Die Übungsannahme war ein Brandeinsatz auf der Burgruine Lichtenhag. Dieses exponierte Areal stellte uns vor großen Herausforderungen. Die schmale und steile Zufahrt, die beengten Platzverhältnissen vor der Ruine und die großen Höhenunterschiede brachten die Technik und auch die Einsatzkräfte fast an ihre Grenzen. Bereits nach 15 Minuten traf das erste wasserführende Fahrzeug der FF Gramastetten bei der Ruine ein und begann sofort mit der Menschenrettung und dem Löschangriff. 8 Menschen galten als vermisst. Die nachkommenden Feuerwehren bauten sofort von der Rodl zur Ruine eine Zubringerleitung auf. Keine leichte Aufgabe, musste doch das Wasser über eine weite Strecke und viele Höhenmeter transportiert werden. Die Atemschutztrupps durchsuchten die Ruine nach den vermissten Personen. Diese konnten auch rasch aufgefunden werden. Allerdings erwies sich die Bergung über die engen und steilen Treppen als kräftezehrend und schwierig. Die Kameraden mussten mit ihrer schweren Ausrüstung zum Teil mehrmals die über 140 Stufen bis zum Turm erklimmen, um die Verunfallten zu bergen. In der Garage des Wohnhauses versorgten das Rote Kreuz und der Feuerwehrmedizinische Dienst die Verletzten und organisierten von dort den Abtransport. Nach ca. 90 Minuten wurde die Übung beendet. In der abschließenden Nachbesprechung wurden neue Erkenntnisse diskutiert und Strategien für den Ernstfall besprochen.

Vielen Dank an die FF Gramastetten für diese interessante und herausfordernde Übung. Ein großes Dankeschön auch an Familie Kogler, welche uns die Übung auf der Burgruine ermöglicht hat.

https://burg-lichtenhag.at/

Bei der Monatsübung im März stand „Der Brandeinsatz“ im Mittelpunkt. Die Atemschutzgeräteträger mussten zur Personensuche mit einem C-Rohr in das 1. Obergeschoß vordringen. Dabei wurde speziell das richtige Vorgehen bei der Türöffnung und das systematische Dursuchen von Räumen mit der Wärmebildkamera geübt. In den Räumen waren verschiedene Gegenstände versteckt. Diese mussten sich die Atemschutzträger merken und anschließend aufzählen.

Von der restlichen Mannschaft wurde einsatzmäßig eine Löschleitung von einer Saugstelle aufgebaut und ein Innenangriff mittels Hohlstrahlrohr vorbereitet. Hier wurden speziell 2 Punkte betrachtet:

  1. Aufbau der Saugstelle mittels Tragkraftspritze. Hier wurde speziell auf die Leinen für die Saugleitung sowie diverse Gerätschaften die an eine Saugstelle gehören geachtet.
  2. Das richtige Setzen des Verteilers und die Vorbereitung für den Innenangriff, sowie die Platzierung der Reserveschläuche.

Bei der Abschlussbesprechung konnten die beiden Übungsverantwortlichen ein sehr positives Feedback über den Verlauf der Übung geben.

 

Der feuerwehrmedizinische Dienst (FMD) ist ein wesentlicher Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Obwohl es im Feuerwehrdienst primär gilt, verunfallte Personen aus dem Gefahrenbereich zu evakuieren und an die Rettungskräfte zu übergeben, frischen wir bei der Freiwilligen Feuerwehr dennoch regelmäßig unsere Erste Hilfe Kenntnisse auf und bringen uns auf den aktuellen Stand.

Bei der Monatsübung im Februar wurde von unseren FMD-Beauftragten Simon Außerwöger und Michael Atzmüller wieder eine sehr interessante und lehrreiche Schulung ausgearbeitet.

Welche Gerätschaften haben wir bei der Feuerwehr zur Verfügung? Wie werden Personen aus dem Gefahrenbereich gebracht? Welche Erste Hilfe Maßnahmen sind zu setzen? Dankenswerterweise wurden uns für diese Übung Simulatoren zur Verfügung gestellt. So konnten wir die Herzdruck-Massage, das Beatmen, die Verwendung eines Defibrillators und die Anwendung des Heimlich-Griffes unter kundiger Aufsicht trainieren. Vielen Dank an unsere beiden FMD-Kameraden.

Die Hilfeleistung zur Rettung eines Menschen aus der Gefahr des Todes oder einer beträchtlichen Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung ist nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch per Gesetz geregelt. Es lohnt sich daher sich in regelmäßigen Abständen mit Erste Hilfe zu beschäftigen. Dies baut Hemmungen ab und gibt im Notfall Sicherheit.

Stellen sie sich vor, im eigenen Familienkreis benötigt eine Person Hilfe, oder aber sie selbst sind auf Erste Hilfe anderer angewiesen. Wie beruhigend ist es doch, wenn
1. jemand Hilfe leistet und
2. diese/r mit den grundlegenden Erste Hilfe Maßnahmen vertraut ist.

Wenn sie an dieser Stelle bemerken eine Auffrischung wäre sinnvoll, raten wir ihnen einen Erste Hilfe Kurs zu besuchen.

Übrigens, am Samstag 9.2.2019 startet bei der FF Koglerau ein Erste Hilfe Kurs. Bei Interesse können sie sich gerne bei unserem FMD-Beauftragten Simon Außerwöger unter der Tel.-Nr. +43 699 14645789 melden.

 

Die letzte Schulung in diesem Jahr ging letzten Dienstag über die Bühne. Wir widmeten uns dem Thema „Strom in Feuerwehreinsatz“.

In einem kurzen Vortrag wurden Grundkenntnisse, Gefahren und die Sicherheitsabstände des Stromes erläutert. Im Anschluss wurde in Gruppen verschiedene Einsatzszenarien mit Strom diskutiert und ein Einsatzablauf erstellt.

Strom ist eine schwer erkennbare Gefahr, weil man Strom nicht riechen, hören oder sehen kann. Genau deshalb ist es wichtig dieses Thema in regelmäßigen Abständen zu bearbeiten.

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