Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

 

Der feuerwehrmedizinische Dienst (FMD) ist ein wesentlicher Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Obwohl es im Feuerwehrdienst primär gilt, verunfallte Personen aus dem Gefahrenbereich zu evakuieren und an die Rettungskräfte zu übergeben, frischen wir bei der Freiwilligen Feuerwehr dennoch regelmäßig unsere Erste Hilfe Kenntnisse auf und bringen uns auf den aktuellen Stand.

Bei der Monatsübung im Februar wurde von unseren FMD-Beauftragten Simon Außerwöger und Michael Atzmüller wieder eine sehr interessante und lehrreiche Schulung ausgearbeitet.

Welche Gerätschaften haben wir bei der Feuerwehr zur Verfügung? Wie werden Personen aus dem Gefahrenbereich gebracht? Welche Erste Hilfe Maßnahmen sind zu setzen? Dankenswerterweise wurden uns für diese Übung Simulatoren zur Verfügung gestellt. So konnten wir die Herzdruck-Massage, das Beatmen, die Verwendung eines Defibrillators und die Anwendung des Heimlich-Griffes unter kundiger Aufsicht trainieren. Vielen Dank an unsere beiden FMD-Kameraden.

Die Hilfeleistung zur Rettung eines Menschen aus der Gefahr des Todes oder einer beträchtlichen Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung ist nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch per Gesetz geregelt. Es lohnt sich daher sich in regelmäßigen Abständen mit Erste Hilfe zu beschäftigen. Dies baut Hemmungen ab und gibt im Notfall Sicherheit.

Stellen sie sich vor, im eigenen Familienkreis benötigt eine Person Hilfe, oder aber sie selbst sind auf Erste Hilfe anderer angewiesen. Wie beruhigend ist es doch, wenn
1. jemand Hilfe leistet und
2. diese/r mit den grundlegenden Erste Hilfe Maßnahmen vertraut ist.

Wenn sie an dieser Stelle bemerken eine Auffrischung wäre sinnvoll, raten wir ihnen einen Erste Hilfe Kurs zu besuchen.

Übrigens, am Samstag 9.2.2019 startet bei der FF Koglerau ein Erste Hilfe Kurs. Bei Interesse können sie sich gerne bei unserem FMD-Beauftragten Simon Außerwöger unter der Tel.-Nr. +43 699 14645789 melden.

 

Die letzte Schulung in diesem Jahr ging letzten Dienstag über die Bühne. Wir widmeten uns dem Thema „Strom in Feuerwehreinsatz“.

In einem kurzen Vortrag wurden Grundkenntnisse, Gefahren und die Sicherheitsabstände des Stromes erläutert. Im Anschluss wurde in Gruppen verschiedene Einsatzszenarien mit Strom diskutiert und ein Einsatzablauf erstellt.

Strom ist eine schwer erkennbare Gefahr, weil man Strom nicht riechen, hören oder sehen kann. Genau deshalb ist es wichtig dieses Thema in regelmäßigen Abständen zu bearbeiten.


Bei der Monatsübung im November trafen sich die Kameraden zum Thema „Der technische Einsatz“.
Gleich zu Beginn wurde die Mannschaft in 2 Gruppen geteilt. Jede Gruppe bekam hintereinander drei Aufgabe gestellt. Dieses Mal aber etwas andere Aufgabenstellungen als gewohnt:

  1. Am Fenster im 1 Stock liegt ein Ball. Dieser muss auf den Vorplatz durch ein Hindernis in einen Kübel gebracht werden. Der Ball darf nur durch einen Stoß gestartet werden.
  2. Bringe die Kübelspritze aus dem Fass ohne in den Kreis zu steigen.
  3. Lege die Bank mit den 2 Wassergläsern sicher zusammen. Es darf dabei die Bank nicht berührt, verrückt und direkt gehoben werden.

Für alle 3 Stationen durften nur Geräte aus dem Fahrzeug verwendet werden und es musste auf die Sicherheit und die richtige Anwendung der Geräte geachtet werden.
Nach einer Stunde hatten beide Teams alle 3 Aufgaben erfolgreich bewältigt.
Das Ziel der Übung: Fast kein technischer Einsatz ist wie der andere. Daher muss das Vorgehen im Vorfeld gut überlegt sein und der Zusammenhalt der Mannschaft und die Ideen jedes Einzelnen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Vielen Dank den Gruppenkommandanten für diese interessante, etwas andere Übung.

Am 12.10.2018 traten die Atemschutzträger zum jährlichen, verpflichtenden Leistungstest an. Gemeinsam mit der FF Lassersdorf und der FF Gramastetten konnten wir den Leistungstest im FF Haus Gramastetten absolvieren. 12 Mann der FF Koglerau stellten sich dem Test und stehen damit das nächste Jahr für den Atemschutzeinsatz bereit. Ein Dank gilt der FF Gramastetten für die Durchführung und der Besatzung des Atemschutzfahrzeuges der FF Ottensheim.


Die Monatsübung im Oktober wurde als Nachtübung ausgetragen. Nach kurzer Einführung und Festlegung des Einsatzleiters begann die Übung mit den Einsatzstichworten „ Brand Gartenhütte nach Kindergrillparty“. Bei der Lageerkundung des Brandobjektes wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass Kinder verletzt davongelaufen sind. Umgehend wurde die Mannschaft des MTF mit der Personensuche mittels Wärmebildkamera beauftragt. Währenddessen baute die Mannschaft des KLFA eine Löschleitung vom nahe gelegenen Löschwasserbehälter auf und begann unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung. Nach kurzer Zeit konnte „Brand aus“ gegeben werden. Schwieriger gestaltete sich die Personensuche, musste doch ein Maisfeld und ein Waldstück durchsucht werden. Nach einiger Zeit wurden die 4 verletzten Kinder gefunden und erstversorgt. Nach 1,5 Stunden war die Übung für die 22 beteiligten Mitglieder beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

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