Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Zu einer abendlichen Großübung am Theresiengut hat die FF Koglerau die weiteren Feuerwehren der Gemeinde Gramastetten (Gramastetten und Lassersdorf) sowie die Nachbarfeuerwehren Pöstlingberg und Lichtenberg eingeladen. Die Übungsannahme war, dass im Stallbereich ein Brand ausgebrochen ist und durch die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf den Wohnbereich eine Evakuierung der Bewohner notwendig ist.
Das Besondere an der abendlichen Evakuierung ist der Umstand, dass um diese Zeit nur mehr ein Betreuer für die mehr als 20 Bewohner des Theresiengutes anwesend ist und die Dunkelheit erschwerend dazukommt. Da die Evakuierung unter diesen Umständen für die Bewohner bereits belastend genug ist beschränkten wir uns mit den Aktivitäten der Feuerwehr ausschließlich auf den Stall- und Außenbereich.
Unter guter Zusammenarbeit wurden zwei Löschleitungen zur Versorgung der Tankwagen und der Angriffstrupps an beiden Seiten des Stalls verlegt und so konnte der „imaginäre“ Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Wir möchten uns beim Theresiengut recht herzlich bedanken dass wir die Übung bei ihnen unter diesen Annahmen abhalten durften und sind uns sicher dass ein regelmäßiges Üben den Betreuern und Bewohner mehr Sicherheit und Routine für eventuelle Ernstfälle gibt.

Ein fixer Bestandteil des jährlichen Übungsprogrammes der FF Koglerau ist die Durchführung einer Übung bei Dunkelheit. Als Übungsobjekt der heurigen Nachtübung wurde das Bauernhaus Gierlinger vulgo Amberger ausgewählt. Übungsannahme war, dass es bei Heißarbeiten im oberen „Troadkoastn“ eine Verpuffung gegeben hat und dabei auch ein Brand ausgebrochen ist. Eine Person wurde als vermisst gemeldet. Beim Eintreffen der FF Koglerau am Einsatzort stellte sich nach Lageerkundung die Situation so dar, dass der „Troadkoastn“ stark verraucht war und eine Person vermisst wurde. Der Einsatzleiter ordnete einen Innenangriff durch den Atemschutztrupp an. Als Wasserentnahmestelle wurde der neben dem Anwesen neu errichtete Löschteich auserwählt. Nach ca. 10 Minuten konnte die vermisste Person gefunden und gerettet werden. Zusätzlich wurde eine Gasflasche ins Freie gebracht und somit die Explosionsgefahr gebannt. Die Übung konnte nach ca. 40 Minuten erfolgreich beendet werden. Im Abschlussgespräch wurde der Ablauf analysiert und Verbesserungsmaßnahmen definiert.

Um eine Übung so realitätsnah wie möglich abzuhalten, wird der Einsatzleiter erst zu Übungsbeginn gewählt. Als Einsatzleiter ist diesmal AW David Wohlgemuth bestimmt worden. Seine Aufgabe war es die Übung ohne Vorbereitung als verantwortlicher Einsatzleiter durchzuführen und der Mannschaft die entsprechenden Aufgaben zuzuteilen. Er hat seine Aufgabe bestmöglich und sehr gut erledigt.

Ein Dank gilt der Familie Gierlinger für die Möglichkeit zur Abhaltung der Übung und für die hervorragende Verköstigung.

Sieben Kameraden/innen nahmen am 27.04.2013 an der vom Abschnittsfeuerwehrkommando  vorbereiteten Atemschutz und FMD- Übung teil. Die Übung wurde in 2 Szenarien geteilt.

Szenario eins:   Brand in einer Dachgeschosswohnung mit vermissten Personen

Hier musste ein Atemschutztrupp mittels Wärmebildkamera in die stark verrauchte Dachgeschosswohnung zur Personenrettung vordringen. Anschließend wurden diese durch ein Fenster über die Teleskopmastbühne  ins Freie gebracht.

Szenario zwei:  Bewusstlose Person im 1. Obergeschoss  hieß der Übungsauftrag für den FMD- Trupp

Umgehend drang d er FMD- Trupp in das Obergeschoss vor, um die verletzte Person zu finden und erste Hilfe zu leisten. Während der Versorgung des Verletzten, kam die Meldung,  Rückweg versperrt. Sofort wurde eine andere Möglichkeit gesucht, um die Person zu retten. Außen wurde eine Leiter in Stellung gebracht und die bewusstlose Person mittels Schleifkorbtrage an der Leiter abgeseilt.

Gruppenkommandant:
Daniel Füreder

Atemschutztrupp:
Schaubmair Thomas
Wohlgemuth David
Beyer Gerald

FMD- Trupp:
Außerwöger Simon
Schaubmair Andreas
Weissböck Tamara

Abschließende Großübung am 22.09.2012 mit Bravour bestanden

Nach dem die FF Koglerau bereits am 12. Mai 2012 die Gruppenabnahme (theoretische und praktische Prüfung) mit Erfolg absolviert hatte, stellte man sich am Samstag den 22.9.2012 bestens vorbereitet der abschließenden Großübung.

Um 14:08 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die Bezirkswarnstelle. Der bis zu diesem Zeitpunkt top secret gehaltene Einsatzort war der Bauernhof der Familie Bauernfeind (vulgo Koegler) in der Koglerau. Sowohl der Hausherr Klaus, als auch seine beiden Söhne sind Mitglieder der FF Kogerlau. Dennoch sickerte bis zur Alarmierung kein Hinweis auf das zu beübende Objekt durch.

Dem Einsatzbefehl war vorerst zu entnehmen, dass der Wirtschaftstrakt in Vollbrand steht. Die im Nebengebäude befindliche Mostschenke und die unzähligen Gäste machten das Szenario zu einer besonderen Herausforderung. Nach ca. 20 Minuten verschärften die Übungsbewerter des Abschnittes noch die Situation. Im Presshaus des landwirtschaftlichen Gebäudes soll es zu einer Explosion gekommen sein. Die dort verwendete Natronlauge könnte im schlimmsten Fall zu einer besonderen Gefahr werden. Die Situation hatte man aber schnell im Griff.

Die Atemschutztrupps retteten sieben verletzte Personen aus dem Gebäude. Diese wurden sofort vom feuerwehrmedizinischen Dienst erstversorgt. Die Flammen im Wirtschaftstrakt wurden von zwei Seiten in Angriff genommen. Insgesamt waren an der Übung 105 Einsatzkräfte der freiwilligen Wehren Koglerau, Gramastetten, Lassersdorf, Pöstlingberg, Lichtenberg, Puchenau und Ottensheim beteiligt. Herzlichen Dank an dieser Stelle bei allen Kameraden, die bei der Großübung teilgenommen haben.

Ein großes Dankeschön auch an die Familie Bauernfeind, die uns, neben dem laufenden Betrieb in der Mostschenke, ohne zu zögern Zeit und Raum zur Abhaltung dieser wichtigen Übung gegeben haben. Gedankt sei auch allen Bewertern für die objektive Beurteilung, den „oskarverdächtigen Verletzten“ und dem Roten Kreuz, das für die realistischen Wunden bei den verletzten Personen verantwortlich war.

Nach der Abschlussbesprechung und Überreichung der Leistungsplakette stärkte man sich bei einer von Bürgermeister Mag. Andreas Fazeni gesponserten Jause.

Mehr Fotos und das Video gibts bei Johann Filipp
Was tua si

Bei herrlichem Wetter führten wir heuer am 15. Juni 2012 die Räumübung im Kindergarten Pöstlingberg durch. Sichtlich aufgeregt aber doch diszipliniert verließen alle Kinder mit den Kindergärtnerinnen und Helferinnen den Kindergarten. Nach dem die Vollständigkeit der Kinder überprüft wurde ging es wieder zurück in den Kindergarten und wir erklärten den Kindern unser Feuerwehrauto und die Funktion der darin enthaltenen Gerätschaften. Bedingt durch die heißen Temperaturen arteten die Löschübungen mit den Kübelspritzen in eine Wasserschlacht aus, bei der alle Abkühlung fanden. Um den Kindern den Ernstfall noch spielerisch näher zu bringen konnten diese zusehen wie sich ein Feuerwehrmann durch Anlegen des Atemschutzes in eine "Startrek" Figur verwandelte. Dies mussten natürlich die ältesten gleich selbst ausprobieren.

Beim abschließenden Kaffe und Kuchen für die Feuerwehkameraden klang der Vormittag aus und wir hatten wieder ein Stück Aufklärungsarbeit für den Ernstfall vollbracht.

 

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