Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Am 29.03.18 nahmen wir mit zwei Atemschutztrupps (AS) und einem Trupp des Feuerwehrmedizinischer Dienstes (FMD) an der Abschnittsübung in Walding teil. Für den AS-Trupp galt es einen vermissten Atemschutzträger und eine verunfallte Person in einem dicht verrauchten Gebäude zu finden und zu retten. Diese Aufgabenstellung war in den verwinkelten Räumen auch mit der Wärmebildkamera eine echte Herausforderung. Der FMD-Trupp kümmerte sich in weiterer Folge um die Verunfallten. Darüber hinaus musste er mittels Leiter in den ersten Stock vorrücken um dort mehrere Personen medizinisch zu versorgen und dann aus dem Haus zu evakuieren.

Vielen Dank an die FF Walding und dem Feuerwehrabschnittskommando Ottensheim für die tolle Vorbereitung und die herausfordernden Aufgaben.


Das schonende Öffnen von Türen und Fenster war Thema der letzten Monatsübung. Tür- und Fensteröffnungen sind notwendig um sich Zutritt zu verunfallten oder hilflosen Personen zu verschaffen. Im ersten Teil der Übung wurde uns erklärt wie man ein Fenster öffnet, ohne dieses zu zerstören. Im zweiten Teil ging es dann an das Öffnen von Türen. Hierfür benötigt man ein spezielles Werkzeug, welches wir uns im vergangenen Jahr angeschafft haben. Das Werkzeug und die verschiedensten Techniken wurden uns von den Übungsleitern genau erklärt. Im Anschluss konnten wir an einer Übungstür gleich die Theorie in die Praxis umsetzen. Speziell beim Öffnen von Haus- und Wohnungstüren der neuesten Generationen ist die Feuerwehr besonders gefordert. Durch die immer besser werdenden Sicherheitsschlösser und Einbruchssicherungen wird es immer schwieriger diese ohne größere Beschädigungen zu öffnen. Vielen Dank an unsere beiden Gruppenkommandanten HBM Daniel Füreder und HBM Thomas Schaubmair für die perfekt ausgearbeitete und durchgeführte Übung.

Fotos und Text: Andreas Schaubmair

Am 13.10.2017 fand der diesjährige Leistungstest der Atemschutzträger statt. Dieser Test wurde wieder mit den 3 Feuerwehren der Gemeinde Gramastetten im Feuerwehrhaus Gramastetten abgehalten. Atemschutzleistungstest ist seit heuer für jeden Atemschutzträger jedes Jahr zu absolvieren. 12 Kameraden der Feuerwehr Koglerau bewältigten die Prüfung ohne Probleme. Somit sind sie für das nächste Jahr wieder einsatztauglich und bereit im Ernstfall rasch und kompetent zu helfen.

Text und Fotos: Thomas Schaubmair

Für die Monatsübung im September wurde von unseren Gruppenkommandanten wiederum eine anspruchsvolle Übung ausgearbeitet. Die Übungsannahme war „Brand Wohnwagen“. In nicht einmal 5 Minuten stand der Anhänger in Vollbrand. Als besondere Gefahren gelten bei Wohnmobilen und Wohnanhängern die mitgeführten Gasflaschen, die für den Betrieb verschiedener Camper-Geräte verwendet wird. Während die Löschleitung aufgebaut wurde, machte sich der Atemschutztrupp für seinen Einsatz fertig. In kürzester Zeit konnte der Brand gelöscht und die Gasflasche geborgen und von einem zweiten Angriffsrohr gekühlt werden.

Im zweiten Teil der Monatsübung wurden wir von Kameraden der FF Gramastetten auf das neue Tanklöschfahrzeug TLF4000 eingeschult. Das neue Fahrzeug ist für unseren Pflichtbereich eine immens wichtige Investition und macht uns in Zukunft noch schlagkräftiger. Im Ernstfall muss effizient und feuerwehrübergreifend gearbeitet werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir das TLF und dessen Funktionalität kennen. Vielen Dank an die Kameraden Dieter Reithmayr, Michael Ginterseder und David Wohlgemuth für die interessante Einschulung.

Für den FMD-Trupp begann die Übung mit einer Bergung einer Person aus einem Kellerschacht. Die Mannschaft musste gesichert mit einer Leine in den engen Kellerschacht absteigen, um den Verletzten zu versorgen und anschließend mit dem Spinnboard zu retten. Bei der zweiten Station wurde das Wiederbeleben einer Person unter Zuhilfenahme eines Defibrillators geübt.

Die Atemschutzgeräteträger hatten 3 Stationen zu bewältigen. Zuerst wurde 1 Person im Erdgeschoss gesucht. Diese wurde im Heizraum entdeckt und gerettet. Bei der zweiten Station wurde ebenfalls im komplett verrauchten Haus eine Person vermisst. Bei der Suche stieß der Atemschutztrupp auf eine Gasflasche mit einer Temperatur von ca 140 Grad! Zum Abschluss musste noch eine Person im 1. Stock gesucht und gerettet werden.

Text und Fotos: Thomas Schaubmair

 

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