Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Für die Monatsübung im September wurde von unseren Gruppenkommandanten wiederum eine anspruchsvolle Übung ausgearbeitet. Die Übungsannahme war „Brand Wohnwagen“. In nicht einmal 5 Minuten stand der Anhänger in Vollbrand. Als besondere Gefahren gelten bei Wohnmobilen und Wohnanhängern die mitgeführten Gasflaschen, die für den Betrieb verschiedener Camper-Geräte verwendet wird. Während die Löschleitung aufgebaut wurde, machte sich der Atemschutztrupp für seinen Einsatz fertig. In kürzester Zeit konnte der Brand gelöscht und die Gasflasche geborgen und von einem zweiten Angriffsrohr gekühlt werden.

Im zweiten Teil der Monatsübung wurden wir von Kameraden der FF Gramastetten auf das neue Tanklöschfahrzeug TLF4000 eingeschult. Das neue Fahrzeug ist für unseren Pflichtbereich eine immens wichtige Investition und macht uns in Zukunft noch schlagkräftiger. Im Ernstfall muss effizient und feuerwehrübergreifend gearbeitet werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir das TLF und dessen Funktionalität kennen. Vielen Dank an die Kameraden Dieter Reithmayr, Michael Ginterseder und David Wohlgemuth für die interessante Einschulung.

Für den FMD-Trupp begann die Übung mit einer Bergung einer Person aus einem Kellerschacht. Die Mannschaft musste gesichert mit einer Leine in den engen Kellerschacht absteigen, um den Verletzten zu versorgen und anschließend mit dem Spinnboard zu retten. Bei der zweiten Station wurde das Wiederbeleben einer Person unter Zuhilfenahme eines Defibrillators geübt.

Die Atemschutzgeräteträger hatten 3 Stationen zu bewältigen. Zuerst wurde 1 Person im Erdgeschoss gesucht. Diese wurde im Heizraum entdeckt und gerettet. Bei der zweiten Station wurde ebenfalls im komplett verrauchten Haus eine Person vermisst. Bei der Suche stieß der Atemschutztrupp auf eine Gasflasche mit einer Temperatur von ca 140 Grad! Zum Abschluss musste noch eine Person im 1. Stock gesucht und gerettet werden.

Text und Fotos: Thomas Schaubmair

 


23 Feuerwehrmitglieder beteiligten sich bei der im Stationsbetrieb abgehalten Monatsübung im Mai. Erklärt wurde das neue Multigaswarngerät, die Faltwanne, verschiedenste Ölbindematerialien und die Funkgeräte. Besonders Augenmerk wurde auf das Multigaswarngerät gelegt. Mit diesem können CO, Methan und der Sauerstoffgehalt in der Umgebung festgestellt werden. Das Gerät dient zum Schutz der Einsatzmannschaft und ist ab sofort immer mit dabei.

Text & Fotos: Andreas Schaubmair

Am Dienstag den 4. April alarmierten wir die Feuerwehren Gramastetten, Lassersdorf und Pöstlingberg zur Pflichtbereichsübung, die dieses Mal am Theresiengut stattfand. Übungsannahme war ein Brand im zweiten Stock des Hauses. Bei unserem Eintreffen hatten sich bereits viele Bewohner beim Sammelplatz eingefunden. Ein Bewohner und ein Betreuer befanden sich aber noch im Gebäude. Für den Atemschutz, der sofort mit der Menschenrettung begann, stellt dieses Gebäude eine Herausforderung dar. Denn es muss nicht nur jedes der vielen Zimmer überprüft werden, sondern die Bewohner mit Beeinträchtigung brauchen im Ernstfall eine ruhige Herangehensweise. Mutig stellten sich zwei der Bewohner für unsere Suchaktion zur Verfügung und waren sichtlich erleichtert als sie gerettet wurden. Für uns Feuerwehren bietet solch eine Übung die Möglichkeit die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren untereinander zu verbessern und uns auf den Ernstfall bestens vorzubereiten.

 

Ein Wohnhausbrand war das Thema der Monatsübung im März. Die Übungsannahme lautete: „Zimmerbrand im 1. Obergeschoß in der Schlagbergstraße 43, 2 vermisste Personen“. Bei der simulierten Anfahrt zum Einsatzort teilte der Gruppenkommandant die Mannschaft ein. Der Atemschutztrupp legte noch während der Fahrt die Geräte an. Nach Ankunft am Übungsobjekt wurde sofort mit dem Aufbau der Löschleitung begonnen. Gleichzeitig bereitete der Atemschutztrupp die Löschleitung für den Innenangriff vor. Nach dem Befehl „Wasser marsch“ wurde mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung und Personensuche vorgerückt. Kurze Zeit später konnten die vermissten Personen gefunden und ins Freie gebracht werden. Zum Abschluss wurden die zwei durchgeführten Übungsläufe besprochen, positives und verbesserungswürdiges diskutiert und weitere Einsatzszenarien fachlich beurteilt.

Wir danken den beiden Gruppenkommandanten Daniel Füreder und Thomas Schaubmair für die Vorbereitung und Ausführung der wirklich sehr realitätsnahen und hoch interessanten Übung.

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