Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Bei herrlichem Wetter fand am 8. Februar im Abschnitt Ottensheim eine Atemschutz und FMD-Übung in St.Gotthard statt. An dieser nahm natürlich auch ein Trupp der Feuerwehr Koglerau teil. Schwerpunkt für den Atemschutztrupp dieser Übung war die Personensuche in verrauchten Räumen mit der Wärmebildkamera und Personenrettung mit der Fluchthaube. Es wurden natürlich auch einige Hürden von den Veranstaltern eingebaut um es nicht zu leicht zu gestalten. Mit unterschiedlichsten Verletzungsarten wie z.B. Bergung von bewusstloser Person, Personen mit Gehbehinderung wegen Verletzung am Fuß usw., hatten die Atemschutztrupps die Personen zu retten.
Der FMD Trupp bekam Aufgaben der Wiederbelebungsmaßnahmen von Kleinkinder, erwachsen Personen sowie die stabile Seitenlagerung. Die  zweite Aufgabe wurde etwas schwieriger, bei der Bergungen aus dem 1. Stock über eine Leiter durchzuführen waren. Neben Bergungen mit der Trage mit dementsprechender Sicherung mussten auch Betagte und verängstigte Personen über die Steckleiter geborgen werden.

Auf Einladung der FF Gramastetten nahmen wir mit 11 KameradInnen an der Herbstübung 2013 in Gramastetten teil. Die Übungsverantwortlichen KDT-Stv. Michael Ginterseder (FF Gramastetten) und unser Zeugwart David Wohlgemuth suchten sich als Übungsobjekt das Gebäude von ARCUS Sozialnetzwerk am Schmiedberg aus.
ARCUS (
www.arcus-sozial.at) bietet in Gramastetten Menschen, die besondere Unterstützung brauchen, bedürfnisorientiertes Wohnen an, das ein normales Leben erlaubt.
Mittels Telefonalarmierung wurden wir von der FF Gramastetten zum Einsatzort beordert. Übungsannahme war ein Brand im Heizraum in einem der beiden Wohntrakte. Zudem wurden mehrere Personen vermisst. Sofort wurde mit dem Aufbau der Wasserversorgung und mit den Löscharbeiten begonnen. Jeweils ein Atemschutztrupp der FF Gramastetten und der FF Koglerau suchten das Gebäude nach den vermissten Personen ab. Im stark verrauchten Keller war es besonders schwierig und eine große Herausforderung die Übungspuppe "Feuersepp" zu finden. Immerhin wiegt diese an die 70 kg. Nach erfolgreicher Bergung und Rettung aller Vermissten konnte die Übung beendet werden.

Bei der anschließenden Nachbesprechung betonte der Kommandant Dieter Reithmayr wie wichtig es ist, solche größere Wohneinrichtungen regelmäßig zu beüben und die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen. Die Einrichtungsleiterin von ARCUS Andrea Hofer wies insbesondere auf die Reaktionen der betreuten Personen im Ernstfall hin und führte uns nach Übungsende noch durch die Einrichtung.

Wir bedanken uns herzlich bei der FF Gramastetten für die Einladung zu dieser tollen Übung bei prachtvollstem Herbstwetter. Die regelmäßige Durchführung von gemeinsamen Übungen der Ortsfeuerwehren rüstet uns für den Ernstfall und stärkt den Zusammenhalt untereinander.
Besonderer Dank gilt auch den Mitarbeitern von ARCUS für die freundliche Aufnahme und die köstliche Bewirtung nach Übungsende.

Zu einer abendlichen Großübung am Theresiengut hat die FF Koglerau die weiteren Feuerwehren der Gemeinde Gramastetten (Gramastetten und Lassersdorf) sowie die Nachbarfeuerwehren Pöstlingberg und Lichtenberg eingeladen. Die Übungsannahme war, dass im Stallbereich ein Brand ausgebrochen ist und durch die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf den Wohnbereich eine Evakuierung der Bewohner notwendig ist.
Das Besondere an der abendlichen Evakuierung ist der Umstand, dass um diese Zeit nur mehr ein Betreuer für die mehr als 20 Bewohner des Theresiengutes anwesend ist und die Dunkelheit erschwerend dazukommt. Da die Evakuierung unter diesen Umständen für die Bewohner bereits belastend genug ist beschränkten wir uns mit den Aktivitäten der Feuerwehr ausschließlich auf den Stall- und Außenbereich.
Unter guter Zusammenarbeit wurden zwei Löschleitungen zur Versorgung der Tankwagen und der Angriffstrupps an beiden Seiten des Stalls verlegt und so konnte der „imaginäre“ Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Wir möchten uns beim Theresiengut recht herzlich bedanken dass wir die Übung bei ihnen unter diesen Annahmen abhalten durften und sind uns sicher dass ein regelmäßiges Üben den Betreuern und Bewohner mehr Sicherheit und Routine für eventuelle Ernstfälle gibt.

Ein fixer Bestandteil des jährlichen Übungsprogrammes der FF Koglerau ist die Durchführung einer Übung bei Dunkelheit. Als Übungsobjekt der heurigen Nachtübung wurde das Bauernhaus Gierlinger vulgo Amberger ausgewählt. Übungsannahme war, dass es bei Heißarbeiten im oberen „Troadkoastn“ eine Verpuffung gegeben hat und dabei auch ein Brand ausgebrochen ist. Eine Person wurde als vermisst gemeldet. Beim Eintreffen der FF Koglerau am Einsatzort stellte sich nach Lageerkundung die Situation so dar, dass der „Troadkoastn“ stark verraucht war und eine Person vermisst wurde. Der Einsatzleiter ordnete einen Innenangriff durch den Atemschutztrupp an. Als Wasserentnahmestelle wurde der neben dem Anwesen neu errichtete Löschteich auserwählt. Nach ca. 10 Minuten konnte die vermisste Person gefunden und gerettet werden. Zusätzlich wurde eine Gasflasche ins Freie gebracht und somit die Explosionsgefahr gebannt. Die Übung konnte nach ca. 40 Minuten erfolgreich beendet werden. Im Abschlussgespräch wurde der Ablauf analysiert und Verbesserungsmaßnahmen definiert.

Um eine Übung so realitätsnah wie möglich abzuhalten, wird der Einsatzleiter erst zu Übungsbeginn gewählt. Als Einsatzleiter ist diesmal AW David Wohlgemuth bestimmt worden. Seine Aufgabe war es die Übung ohne Vorbereitung als verantwortlicher Einsatzleiter durchzuführen und der Mannschaft die entsprechenden Aufgaben zuzuteilen. Er hat seine Aufgabe bestmöglich und sehr gut erledigt.

Ein Dank gilt der Familie Gierlinger für die Möglichkeit zur Abhaltung der Übung und für die hervorragende Verköstigung.

Sieben Kameraden/innen nahmen am 27.04.2013 an der vom Abschnittsfeuerwehrkommando  vorbereiteten Atemschutz und FMD- Übung teil. Die Übung wurde in 2 Szenarien geteilt.

Szenario eins:   Brand in einer Dachgeschosswohnung mit vermissten Personen

Hier musste ein Atemschutztrupp mittels Wärmebildkamera in die stark verrauchte Dachgeschosswohnung zur Personenrettung vordringen. Anschließend wurden diese durch ein Fenster über die Teleskopmastbühne  ins Freie gebracht.

Szenario zwei:  Bewusstlose Person im 1. Obergeschoss  hieß der Übungsauftrag für den FMD- Trupp

Umgehend drang d er FMD- Trupp in das Obergeschoss vor, um die verletzte Person zu finden und erste Hilfe zu leisten. Während der Versorgung des Verletzten, kam die Meldung,  Rückweg versperrt. Sofort wurde eine andere Möglichkeit gesucht, um die Person zu retten. Außen wurde eine Leiter in Stellung gebracht und die bewusstlose Person mittels Schleifkorbtrage an der Leiter abgeseilt.

Gruppenkommandant:
Daniel Füreder

Atemschutztrupp:
Schaubmair Thomas
Wohlgemuth David
Beyer Gerald

FMD- Trupp:
Außerwöger Simon
Schaubmair Andreas
Weissböck Tamara

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