Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Am 03. April 2014 fand eine der Schulung der Übungsgruppe 1 statt. Themenschwerpunkte waren Fahrzeugkunde und motorbetriebene Geräte. Übungsleiter HBM Daniel Füreder ging dabei besonders auf das richtige Starten vom Hochdrucklöschgerät und der Tragkraftspritze“ FOX“ ein. Des Weiteren wurden auch die richtige Lagerung und Fixierung sämtlicher Geräte im Fahrzeug besprochen. 

Am Freitag den 28. März startete das Ausbildungsjahr 2014 mit einem Schulungsabend zum Thema Atemschutzwesen. Atemschutzwart HBM Thomas Schaubmair konnte zu dieser Schulung 12 Kameraden mit Atemschutzausbildung begrüßen. Der Schwerpunkt war das Wissen rund um die Geräte im Atemschutzeinsatz zu vertiefen. Des Weiteren wurden die Gefahren bei Atemschutzeinsätzen und die Gefährlichkeit des Atemgiftes Kohlenstoffmonoxid erläutert, welche nicht nur bei Brandeinsätzen, sondern auch bei Türöffnungen bedacht werden sollten.

Bei herrlichem Wetter fand am 8. Februar im Abschnitt Ottensheim eine Atemschutz und FMD-Übung in St.Gotthard statt. An dieser nahm natürlich auch ein Trupp der Feuerwehr Koglerau teil. Schwerpunkt für den Atemschutztrupp dieser Übung war die Personensuche in verrauchten Räumen mit der Wärmebildkamera und Personenrettung mit der Fluchthaube. Es wurden natürlich auch einige Hürden von den Veranstaltern eingebaut um es nicht zu leicht zu gestalten. Mit unterschiedlichsten Verletzungsarten wie z.B. Bergung von bewusstloser Person, Personen mit Gehbehinderung wegen Verletzung am Fuß usw., hatten die Atemschutztrupps die Personen zu retten.
Der FMD Trupp bekam Aufgaben der Wiederbelebungsmaßnahmen von Kleinkinder, erwachsen Personen sowie die stabile Seitenlagerung. Die  zweite Aufgabe wurde etwas schwieriger, bei der Bergungen aus dem 1. Stock über eine Leiter durchzuführen waren. Neben Bergungen mit der Trage mit dementsprechender Sicherung mussten auch Betagte und verängstigte Personen über die Steckleiter geborgen werden.

Auf Einladung der FF Gramastetten nahmen wir mit 11 KameradInnen an der Herbstübung 2013 in Gramastetten teil. Die Übungsverantwortlichen KDT-Stv. Michael Ginterseder (FF Gramastetten) und unser Zeugwart David Wohlgemuth suchten sich als Übungsobjekt das Gebäude von ARCUS Sozialnetzwerk am Schmiedberg aus.
ARCUS (
www.arcus-sozial.at) bietet in Gramastetten Menschen, die besondere Unterstützung brauchen, bedürfnisorientiertes Wohnen an, das ein normales Leben erlaubt.
Mittels Telefonalarmierung wurden wir von der FF Gramastetten zum Einsatzort beordert. Übungsannahme war ein Brand im Heizraum in einem der beiden Wohntrakte. Zudem wurden mehrere Personen vermisst. Sofort wurde mit dem Aufbau der Wasserversorgung und mit den Löscharbeiten begonnen. Jeweils ein Atemschutztrupp der FF Gramastetten und der FF Koglerau suchten das Gebäude nach den vermissten Personen ab. Im stark verrauchten Keller war es besonders schwierig und eine große Herausforderung die Übungspuppe "Feuersepp" zu finden. Immerhin wiegt diese an die 70 kg. Nach erfolgreicher Bergung und Rettung aller Vermissten konnte die Übung beendet werden.

Bei der anschließenden Nachbesprechung betonte der Kommandant Dieter Reithmayr wie wichtig es ist, solche größere Wohneinrichtungen regelmäßig zu beüben und die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen. Die Einrichtungsleiterin von ARCUS Andrea Hofer wies insbesondere auf die Reaktionen der betreuten Personen im Ernstfall hin und führte uns nach Übungsende noch durch die Einrichtung.

Wir bedanken uns herzlich bei der FF Gramastetten für die Einladung zu dieser tollen Übung bei prachtvollstem Herbstwetter. Die regelmäßige Durchführung von gemeinsamen Übungen der Ortsfeuerwehren rüstet uns für den Ernstfall und stärkt den Zusammenhalt untereinander.
Besonderer Dank gilt auch den Mitarbeitern von ARCUS für die freundliche Aufnahme und die köstliche Bewirtung nach Übungsende.

Zu einer abendlichen Großübung am Theresiengut hat die FF Koglerau die weiteren Feuerwehren der Gemeinde Gramastetten (Gramastetten und Lassersdorf) sowie die Nachbarfeuerwehren Pöstlingberg und Lichtenberg eingeladen. Die Übungsannahme war, dass im Stallbereich ein Brand ausgebrochen ist und durch die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf den Wohnbereich eine Evakuierung der Bewohner notwendig ist.
Das Besondere an der abendlichen Evakuierung ist der Umstand, dass um diese Zeit nur mehr ein Betreuer für die mehr als 20 Bewohner des Theresiengutes anwesend ist und die Dunkelheit erschwerend dazukommt. Da die Evakuierung unter diesen Umständen für die Bewohner bereits belastend genug ist beschränkten wir uns mit den Aktivitäten der Feuerwehr ausschließlich auf den Stall- und Außenbereich.
Unter guter Zusammenarbeit wurden zwei Löschleitungen zur Versorgung der Tankwagen und der Angriffstrupps an beiden Seiten des Stalls verlegt und so konnte der „imaginäre“ Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Wir möchten uns beim Theresiengut recht herzlich bedanken dass wir die Übung bei ihnen unter diesen Annahmen abhalten durften und sind uns sicher dass ein regelmäßiges Üben den Betreuern und Bewohner mehr Sicherheit und Routine für eventuelle Ernstfälle gibt.

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