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Die heurige Nachtübung führte uns auf komplett unbekanntes Terrain, ein Einsatz in einem Schweinestall modernster Bauart. Gemeinsam mit der FF Ottensheim hielten wir die Übung bei der Familie Hackl (Kottner) ab. Bei unserer Nachtübung nehmen wir immer ein reales Einsatzszenario an, das für der Einsatzleiter und die teilnehmenden Feuerwehrkameraden bis zur Ausfahrt gänzlich unbekannt ist um einen Einsatzfall (realitätsnahe, jedoch mit reduzierter Fahrzeuganzahl) darzustellen. Diesmal galt es einen Entstehungsbrand in einem verrauchten Schweinestall mit einer vermissten Person zu bewältigen. Die Feuerwehrkameraden hatten jede Menge zu tun, es war einerseits im total verrauchten Stall unter Einsatz von schwerem Atemschutz die vermisste Person zu finden und eine Löschwasserleitung vom mehr als 200 m entfernten Löschwasserbehälter aufzubauen. So hatte jeder der 38 Teilnehmer reichlich Beschäftigung und es zeigte sich, dass im Ernstfall bei zusätzlichem Löschwasserbedarf eine zusätzlich Leitung von mehr als 1 km Länge und/oder ein Pendelverkehr mit Tankwagen notwendig ist. Besonders interessiert zeigten sich alle von der Konstruktion eines modernen Stalles, in welchem die Halle als Holzkonstruktion ausgeführt ist und die Decke (aus schwer entflammbarem Kunststoff) nicht mehr als tragendes Element dient. Bei einem Vollbrand dieser Konstruktion ist ein Innenangriff lebensgefährlich. Als Abschluss lud uns die Familie Hackl auf eine Jause ein – wir sagen ein herzliches Danke.
Zu einem dramatischen Brandeinsatz wurden am 21. August um 13.39 Uhr die Feuerwehren der Gemeinde Gramastetten alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren gab es eine beträchtliche Rauchentwicklung im und um das Gebäude das im inneren brannte und der Besitzer wurde vermisst. Da die nächste Wasserversorgung einige 100m entfernt war wurde bis zum Aufbau der Wasserleitung der Wassertransport mit mehreren Tankwagen durchgeführt. Durch die enorme Rauchentwicklung war ein Vorgehen im und um das Haus nur mit schwerem Atemschutz möglich. Da das Haus komplett aus Holz errichtet war, kam es immer wieder zum Auflodern der Flammen, was den Löschangriff schwierig und sehr lange dauern ließ. Erst als das Gebäude bei allen Stellen geöffnet war, konnten die letzten Brandherde abgelöscht werden. Der Besitzer konnte gegen 17 Uhr leider nur mehr tot aufgefunden werden. Im Einsatz standen die Feuerwehren Gramstetten, Lassersdorf, Koglerau und Ottensheim.
Dieses Jahr wurde wieder ein 2 - tägiges internes Feuerwehrjugendlager in der Koglerau veranstaltet.
Wie jedes Jahr hat sich die Freiwillige Feuerwehr Koglerau am Kinderferienprogramm der Gemeinde Gramastetten beteiligt. Mehr als 20 Kinder hatten viel Spaß beim aktionsreichen Programm. Unter anderem musste ein simulierter Brand (Dosen) mit Hilfe einer Kübelspritze gelöscht werden. Weiters wurde den Kindern die Funktion der Einsatzuniform erklärt und sie konnten in einem kleinen Wettrennen testen wie schnell man mit Einsatzstiefeln laufen kann. Wie jedes Jahr stand auch eine rasante Fahrt mit dem Feuerwehrauto auf dem Programm. Highlight dieser Fahrt war das Spritzen mit dem Hochdrucklöschgerät wobei die Kinder aufpassen mussten, dass sie die Hochdrucklöschpistole auch halten konnten. |





