Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

Bezirksleistungsplakette in Gold – ersten Prüfungsteil bravourös bestanden

Am Samstag 12.5.2012 legte die FF Koglerau den ersten Prüfungsteil – die sogenannte Gruppenabnahme – für die Bezirksleistungsplakette in Gold (BLP) ab. In strömenden Regen mussten vorerst die beiden Löschgruppen unter der Führung der beiden Gruppenkommandanten Christian Gass und Daniel Füreder einen Nasslöschangriff in vorgegebener Zeit durchführen. Danach folgten die schriftlichen und mündlichen Prüfungen der gesamten Mannschaft, des Kommandos, der Jugendgruppe, der Atemschutzgruppe, der Lotsen- und Nachrichtengruppe und des feuerwehrmedizinischen Dienstes (FMD-Gruppe). Alle 44 Aktiven und 13 Jugendlichen absolvierten die Prüfungen mehr als souverän. Die ausgezeichnete Leistung der gesamten Wehr wurde auch von den Prüfern des Abschnittsfeuerwehrkommandos unter der Leitung von Brandrat Ing. Rudolf Reiter bestätigt und lobend betont. Die intensive Vorbereitung mit Schulungen und Übungen haben sich bezahlt gemacht. Den verantwortlichen KameradInnen rund um „Mister BLP“ Reinhard Hackl sei an dieser Stelle ganz herzlich für die monatelangen Vorarbeiten, Durchführung der Schulungen und die ganze Organisation rund um die Unternehmung „BLP Gold für FF Koglerau“ gedankt. Denn nur die Teilnahme und der Einsatz aller Kameraden macht es erst möglich, dieses anspruchsvolle Leistungsabzeichen zu erlangen.

Am 22.9.2012 wird dann die FF Koglerau im zweiten und abschließenden Prüfungsteil gemeinsam mit den Nachbarfeuerwehren eine Großübung abhalten. Wie im Ernstfall sind dabei im Vorfeld weder Alarmierungsgrund noch Objekt bekannt. Die Übungsannahme wird von den Prüfern des Bezirkskommandos Urfahr vorab ausgearbeitet und geheim gehalten. Für diese herausfordernde Aufgabenstellung wird sich die Wehr in den nächsten Monaten mit der Beübung von diversen Risikoobjekten im Einsatzgebiet gezielt vorbereiten. Allen KameradInnen und deren Familien sei bereits im Voraus für ihren freiwilligen Einsatz und ihre Aufopferung gedankt.BLPG

Die heurige Nachtübung führte uns auf komplett unbekanntes Terrain, ein Einsatz in einem Schweinestall modernster Bauart. Gemeinsam mit der FF Ottensheim hielten wir die Übung bei der Familie Hackl (Kottner) ab. Bei unserer Nachtübung nehmen wir immer ein reales Einsatzszenario an, das für der Einsatzleiter und die teilnehmenden Feuerwehrkameraden bis zur Ausfahrt gänzlich unbekannt ist um einen Einsatzfall (realitätsnahe, jedoch mit reduzierter Fahrzeuganzahl) darzustellen. Diesmal galt es einen Entstehungsbrand in einem verrauchten Schweinestall mit einer vermissten Person zu bewältigen.

Die Feuerwehrkameraden hatten jede Menge zu tun, es war einerseits im total verrauchten Stall unter Einsatz von schwerem Atemschutz die vermisste Person zu finden und eine Löschwasserleitung vom mehr als 200 m entfernten Löschwasserbehälter aufzubauen. So hatte jeder der 38 Teilnehmer reichlich Beschäftigung und es zeigte sich, dass im Ernstfall bei zusätzlichem Löschwasserbedarf eine zusätzlich Leitung von mehr als 1 km Länge und/oder ein Pendelverkehr mit Tankwagen notwendig ist.

Besonders interessiert zeigten sich alle von der Konstruktion eines modernen Stalles, in welchem die Halle als Holzkonstruktion ausgeführt ist und die Decke (aus schwer entflammbarem Kunststoff) nicht mehr als tragendes Element dient. Bei einem Vollbrand dieser Konstruktion ist ein Innenangriff lebensgefährlich.

Als Abschluss lud uns die Familie Hackl auf eine Jause ein – wir sagen ein herzliches Danke.

 

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