Monatsübung Mai

Schlauchmanagement und Innenangriff mit Atemschutz waren dieses Mal das Thema. Unsere Atemschutzträger errichteten eine Schlauchleitung für den Innenangriff um anschließend durch drei Türen zum Brandraum vorzurücken. Dabei stand das richtige Öffnen der Tür in den Brandraum im Vordergrund. Die restliche Mannschaft errichtete eine Schlauchleitung bis zum Verteiler. Dabei war die Wasserentnahmestelle ein Hydrant. Währenddessen wurde ein weiterer Verteiler gesetzt um einen Löschangriff von außen zu starten. Die beiden Übungsleiter ließen die Vorbereitungen auf den Innen- und Außenangriff bewusst auf engem Raum stattfinden, da unter realen Bedingungen meist auch nicht mehr Platz zu erhoffen ist. Nach Übungsende wurde speziell auf die Leitungsführung der verlegten Schläuche eingegangen und zum Schluss wurde noch den jungen Kameraden/innen die verschiedenen Strahlrohre erklärt und sie konnten alle selbst ausprobieren. Nach ca. 1,5 Stunden ging eine sehr lehrreiche und spannende Übung zu Ende.
Monatsübung April

Bei dieser Übung ging es um das Thema Überschwemmung und Hochwasser. Unser Gruppenkommandant Thomas Schaubmair erklärte, was es zu beachten gibt bei solchen Einsätzen (z.B. bei einem überschwemmten Bach diesen umzuleiten oder wie man mit einem Öl- bzw. Benzintank im Keller umgehen sollte) und welche Geräte wir zu Verfügung haben. Danach testeten wir unsere zwei Tauchpumpen und den Nasssauger auf Funktion und Handhabe.
Vermisste verletzte Person

So lauteten die Einsatzstichworte der Monatsübung am 02.03. Die Mannschaft fuhr zur angegebenen Adresse, einem Waldstück, in welchem die Person vermutet wurde. Nach Rücksprache mit dem Anrufer wurden umgehend Suchtrupps gebildet, die sich mit Wärmebildkamera und viel Licht ausrüsteten. Da die vermisste Person noch bei Bewusstsein war, konnte sie durch Hilferufe schnell lokalisiert werden. Während die Kameraden des FMD die verletzte Person betreuten, wurde von der restlichen Mannschaft die Rettung mittels Korbschleiftrage vorbereitet. Nachdem der Verletzte schonend in der Trage verpackt wurde, sicherten die Kameraden diese mit der Rettungsleine. Als Anschlagpunkt für die Leine diente ein Feuerwehrgurt, welcher um einen Baum befestigt war. Anschließend führten wir mit vereinten Kräften die Rettung aus dem steilen Gelände durch.
Bei der Übungsnachbesprechung wurden weitere Rettungs- bzw. Sicherungsmethoden getestet, diskutiert und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden besprochen. Vielen Dank an die Übungsverantwortlichen, die sich wieder einmal eine interessante Übung ausgedacht haben!
Online-Schulung „Brandmeldeanlagen“

Da wir auch im zweiten Pandemie-Lockdown keine Präsenzveranstaltungen durchführen können, nutzen wir eben die digitalen Kommunikationsmittel für unsere Aus- und Weiterbildung. Unser Gruppenkommandant Thomas Schaubmair hat dazu eine Präsentation zum Thema „Brandmeldeanlagen“ zusammen gestellt. Die Online-Schulung funktionierte tadellos und wir konnten unser Wissen auffrischen und erweitern. Speziell die Besonderheiten bei einigen Objekten in unserem Einsatzgebiet wurden uns näher gebracht und taktisches Vorgehen diskutiert werden. Vielen Dank an Thomas für die hohe fachliche Qualität der Schulung.
Danach nutzten wir natürlich auch die Gelegenheit uns über Privates auszutauschen und die Kameradschaft „digital zu pflegen“.
Wir freuen uns aber auch alle sehr auf eine baldige Rückkehr zur Normalität im Feuerwesen!
Monatsübung am Koglerauerspitz

Die Monatsübung im September führte uns auf eine der exponiertesten Stellen unseres Einsatzgebietes. Auf den Koglerauerspitz. Beliebtes Ausflugsziel von Wanderer und Naturliebhaber. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass am höchsten Punkt der Koglerau auch immer wieder gerne Feuerstellen entzunden werden. Und das trotz Verbot per Gesetz (Forstgesetz 1975). Die Lagerfeuerromantik ist im Wald fehl am Platz und ist daher strikt zu unterlassen.
Beim Übungsszenario sind wir genau auf diese Problematik eingegangen. "Brand Baum Flur Böschung am Koglerauerspitz, Lagerfeuer außer Kontrolle geraten" lautete der Alarmtext. Bei dieser Übung ging es nicht um die praktische Ausführung des Einsatzes, sondern um verschiedene Überlegungen und Entscheidungen, welche beispielsweise in der Erstphase zu treffen sind, zu diskutieren.
Welche Löschwasserquellen stehen zur Verfügung? Wie und von wo würde die Löschwasserversorgung am effektivsten sein? Alles wichtige Fragen die wir in zwei Gruppen bei der Begehung des Areals zu beantworten hatten. Bereits die Anfahrt wäre eine Herausforderung. Aber auch die Löschmittelverfügbarkeit und der Wassertransport wären infolge der starken Hangneigung und der langen Distanzen eine Mammutaufgabe.
Wir hoffen sehr, dass wir nie mehr zu einem Einsatz an diesen schönen Aussichtspunkt gerufen werden und appellieren daher an alle Wanderer/Naturgenießer/Waldbesucher mit einem ernst gemeinten Spruch:
"Sich erholen und Naturgenießen, das wollen wir doch alle,
drum habt Respekt vor der Natur, auf das nie die Sirene durch den Walde schalle!"
