Freiwillige Feuerwehr

Koglerau

 

Da wir auch im zweiten Pandemie-Lockdown keine Präsenzveranstaltungen durchführen können, nutzen wir eben die digitalen Kommunikationsmittel für unsere Aus- und Weiterbildung. Unser Gruppenkommandant Thomas Schaubmair hat dazu eine Präsentation zum Thema „Brandmeldeanlagen“ zusammen gestellt. Die Online-Schulung funktionierte tadellos und wir konnten unser Wissen auffrischen und erweitern. Speziell die Besonderheiten bei einigen Objekten in unserem Einsatzgebiet wurden uns näher gebracht und taktisches Vorgehen diskutiert werden. Vielen Dank an Thomas für die hohe fachliche Qualität der Schulung.

Danach nutzten wir natürlich auch die Gelegenheit uns über Privates auszutauschen und die Kameradschaft „digital zu pflegen“.

Wir freuen uns aber auch alle sehr auf eine baldige Rückkehr zur Normalität im Feuerwesen!

Die Monatsübung im September führte uns auf eine der exponiertesten Stellen unseres Einsatzgebietes. Auf den Koglerauerspitz. Beliebtes Ausflugsziel von Wanderer und Naturliebhaber. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass am höchsten Punkt der Koglerau auch immer wieder gerne Feuerstellen entzunden werden. Und das trotz Verbot per Gesetz (Forstgesetz 1975). Die Lagerfeuerromantik ist im Wald fehl am Platz und ist daher strikt zu unterlassen.

Beim Übungsszenario sind wir genau auf diese Problematik eingegangen. "Brand Baum Flur Böschung am Koglerauerspitz, Lagerfeuer außer Kontrolle geraten" lautete der Alarmtext. Bei dieser Übung ging es nicht um die praktische Ausführung des Einsatzes, sondern um verschiedene Überlegungen und Entscheidungen, welche beispielsweise in der Erstphase zu treffen sind, zu diskutieren.

Welche Löschwasserquellen stehen zur Verfügung? Wie und von wo würde die Löschwasserversorgung am effektivsten sein? Alles wichtige Fragen die wir in zwei Gruppen bei der Begehung des Areals zu beantworten hatten. Bereits die Anfahrt wäre eine Herausforderung. Aber auch die Löschmittelverfügbarkeit und der Wassertransport wären infolge der starken Hangneigung und der langen Distanzen eine Mammutaufgabe.

Wir hoffen sehr, dass wir nie mehr zu einem Einsatz an diesen schönen Aussichtspunkt gerufen werden und appellieren daher an alle Wanderer/Naturgenießer/Waldbesucher mit einem ernst gemeinten Spruch: 
"Sich erholen und Naturgenießen, das wollen wir doch alle,
drum habt Respekt vor der Natur, auf das nie die Sirene durch den Walde schalle!"

 

Im August fand die erweiterte Grundausbildung unserer jungen KameradInnen mit einer spektakulären Monatsübung ihren Abschluss. Bei einem Fahrzeugbrand mussten die Nachwuchsfeuerwehrmitglieder an vorderster Front das Erlernte in die Praxis umsetzen. Hitze, Geruch, Lärm fordern die Konzentration nochmals ein wenig mehr als beim Trockentraining. Umso wichtiger ist es, in Stresssituationen die antrainierten Abläufe abrufen zu können.

Die Übungsbeobachter und Ausbildner gingen bei der Abschlussbesprechung nochmals auf die wesentlichen Dinge bei einem Einsatz dieser Art ein und lobten den hohen Ausbildungsstand unserer „neuen Einsatzkräfte“.

Vielen Dank an alle Auszubildenden und alle Ausbildner für die hervorragende Arbeit in den letzten Monaten. Als nächstes werden die „Jungen“ den Grundlehrgang im Bezirk, als Außenlehrgang der Landes-Feuerwehrschule, absolvieren. Viel Erfolg!

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden wir gestern bei unserer Monatsübung "alamiert". Dabei stellte sich heraus, dass unser "Charlie" sich in einer ziemlich verzwickten Lage befand, aus der wir ihn möglichst schonend herausbringen mussten. Wir stabilisierten das Auto, bauten einen 3-fachen Brandschutz auf, fingen austretende Flüssigkeiten auf und versuchten sich einen Zugang ins Fahrzeuginnere zu verschaffen. Danach konnten wir unsere Puppe aus dem Auto befreien und dieses wieder gerade stellen. Vielen Dank an Füreder Daniel, der keine Mühen gescheut und uns diese tolle Übung aufgebaut hat!

 

Nachdem bei der letzten Schulung der erweiterten Grundausbildung die Theorie vermittelt wurde, konnten unsere jungen KameradInnen in einer Einsatzübung das Erlernte in die Praxis umsetzen. Die Aufgabenstellung lautete: "Rettung verletzte Person aus Höhe". Beim Abseilen unseres "Charlies" aus dem 1. Stockwerk musste neben der richtigen Technik auf einen sicheren Stand beim Sichern geachtet werden.
Weiter so, KameradInnen!

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